pyload ordentlich unter DSM 4.2 installieren…

23. Oktober 2013 - Kommentare deaktiviert für pyload ordentlich unter DSM 4.2 installieren…

…oder, wie man pyload einfach als .spk installiert.

Da mir das ganze Gewurschtel, die Installiererei und die Problemen nach einem Update immer wieder richtig auf die Eier gingen, habe ich mir pyload mittlerweile als .spk installiert.
Das ist einfach und läuft genauso gut.

Was muss man dafür machen?

Ganz einfach:

– im Paketzentrum von DSM folgende Quelle hinzufügen: http://spk.unzureichende.info/

– dann ins Community Tab switchen und das Paket installieren

Ende!
Danach freuen und mehr Zeit für andere Dinge haben.

 

 

IPKG unter DSM 4.1 installieren

30. Januar 2013 - Kommentare deaktiviert für IPKG unter DSM 4.1 installieren

Da es auf meiner DS211 letztens die Konfiguration zerlegt hat, musste ich alles neu installieren. Unter anderem auch IPKG und pyload. Ich war kurz vorm ausflippen da IPKG nach einem Neustart immer wieder weg war bzw. irgendwelche Pfade nicht stimmten.
Letztendlich hat es aber dann doch funktioniert und zwar mit den unten genannten Schritten.

Als erstes mit Benutzer root in die DS einloggen. Nicht admin, irgendein Username, sondern root. Das Passwort ist das gleiche wie das admin Passwort.
Dann schaut man erstmal, welche CPU die DS hat, das ist nämlich wichtig:

cat /proc/cpuinfo

Dann sollte etwa so etwas hier ausgegeben werden:

Processor : Feroceon 88FR131 rev 1 (v5l)
BogoMIPS : 1589.24
Features : swp half thumb fastmult edsp
CPU implementer : 0x56
CPU architecture: 5TE
CPU variant : 0x2
CPU part : 0x131
CPU revision : 1
Hardware : Synology 6282 board
Revision : xxxx
Serial : xxxx

Man sieht, meine DS hat eine Feroceon 88FR131 CPU.
Eine Liste, welche DS welchen CPU hat, findet man hier.
Und hier eine Liste welches Script man benutzen muss.

Da ein Feroceon 88FR131 in meiner DS werkelt, muss ich das folgende Script nehmen:
syno-mvkw-bootstrap_1.2-7_arm.xsh
Das laden wir mit der DS folgendermaßen runter:

wget http://die-richtige-url.com/mit-dem-richtigen-script.xsh

Dann ausführen mit:

sh syno-mvkw-bootstrap_1.2-7_arm.xsh

Erscheinen sollte das hier:

Optware Bootstrap for syno-mvkw.
Extracting archive… please wait
bootstrap/
bootstrap/bootstrap.sh
bootstrap/ipkg-opt.ipk
bootstrap/ipkg.sh
bootstrap/optware-bootstrap.ipk
bootstrap/wget.ipk
1232+1 records in
1232+1 records out
Error: CPU not Marvell Kirkwood, probably wrong bootstrap.xsh
BusyBox v1.16.1 (2012-12-11 12:47:34 CST) built-in shell (ash)
Enter ‚help‘ for a list of built-in commands.

Und schon geht es los:
Angeblich hat meine DS eine falsche CPU, das ist aber so nicht korrekt, denn das Script ist noch nicht an einige DS angepasst. Umgehen kann man das, indem man die bootstrap.sh ändert und zwar wie folgt:

vi /volume1/public/bootstrap/bootstrap.sh

Dann diese Zeile hier suchen:

if ! grep Feroceon-KW /proc/cpuinfo >/dev/null 2>&1; then

Und das hier daraus machen:

if ! grep Feroceon /proc/cpuinfo >/dev/null 2>&1; then

Fertig. Jetzt nochmal starten:

sh /volume1/public/bootstrap/bootstrap.sh

Und erscheinen sollte in etwa das hier:

Creating temporary ipkg repository…
Installing optware-bootstrap package…
Unpacking optware-bootstrap.ipk…Done.
Configuring optware-bootstrap.ipk…Done.
Installing ipkg…
Unpacking ipkg-opt.ipk…Done.
Configuring ipkg-opt.ipk…WARNING: can’t open config file: /usr/syno/ssl/openssl.cnf
Done.
Removing temporary ipkg repository…
Installing wget…
Installing wget (1.12-2) to root…
Configuring wget
Successfully terminated.
Creating /opt/etc/ipkg/cross-feed.conf…
Setup complete.

Wichtig! Ab DSM 4.0 müssen in /root/.profile die Zeilen

PATH=/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/syno/sbin:/usr/syno/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin

export PATH

gelöscht oder auskommentiert werden. Fürs auskommentieren, einfach eine # davor setzen.

Also:

vi /root/.profile

Jetzt PATH und export PATH auskommentieren und speichern.

System neustarten. Dann mit…

ipkg update

…prüfen ob alles funktioniert. Sollte das hier kommen..

IPKG not found

… dann manuell starten mit:

/etc/rc.optware start

Jetzt nochmal:

ipkg update

Update sollte jetzt funktionieren.
Jetzt sollte man unbedingt ein besseres Startscript erstellen, da das Standartscript kacke ist.

Dafür folgenden Befehl einhemmern:

vi /usr/local/etc/rc.d/optware.sh

Als Script empfehle ich dieses hier auf pastebin.com, bei mir läuft das Ding einwandfrei.

Jetzt das System neustarten und nochmal testen ob IPKG ordentlich läuft.
Im nächsten Schritt installieren wir dann pyload auf der DS.

phpMyadmin unter DSM – root Passwort zurücksetzen

12. August 2012 - Kommentare deaktiviert für phpMyadmin unter DSM – root Passwort zurücksetzen

Ich wollte mir gestern mal die Web Station und phpMyadmin für DSM anschauen und habe beides aktiviert/installiert.
Die erste Hürde war der Login in phpMyadmin. Es hat eine Weile gedauert bis ich herausgefunden habe das man sich als root ohne Passwort einloggen konnte.

Hat man das hinter sich, sollte man als erstes das Passwort ändern, sonst können unter Umständen Dritte von außen auf den ganzen Kram zugreifen.
Irgendwie ist die Geschichte bei mir schief gegangen und ich konnte mich nichtmehr einloggen. Alle Änderungen in den verschiedenen config Dateien haben nichts gebracht. Ich hab sogar alles deaktiviert und deinstalliert, erfolglos.

Dann habe ich herausgefunden das man das MySQL Passwort einfach zurücksetzen muss. Das Ganze funktioniert ganz leicht ohne Telnet.
Dafür geht man einfach in die Systemsteuerung von DSM und dort unter System auf Standard wiederherstellen.

Wenn man schon ein paar wichtige wichtige Datenbanken hat, dann einfach den Haken unten weglassen.

Nach ein paar Sekunden kann man sich wieder als root ohne Passwort einloggen.
Sollte das von Anfang an nicht gehen, einfach mal diese Lektüre hier geben.

Ich werde mich jetzt mal an eine XBMC Datenbank machen und mal lokale Webseiten ausprobieren.

Verschlüsselten Ordner auf dem NAS per USB Stick steuern

28. Juni 2012 - Kommentare deaktiviert für Verschlüsselten Ordner auf dem NAS per USB Stick steuern

Ich habe gestern ein Skript gefunden, mit dem es möglich ist, verschlüsselte Ordner auf einer DS von Synology per USB Stick zu steuern. Voraussetzung dafür ist DSM 4.0+ und die .spk autorun. Wie man eine .spk Anwendung mit einer lokalen Datei installieren kann wird hier beschrieben.

Setup

– autorun installieren, aber nicht starten.
– Verschlüsselten Ordner im DSM anlegen (Systemsteuerung > Gemeinsame Ordner). Der Ordner darf nicht automatisch beim Start angehangen werden.
– USB Stick an die DS anschliessen.

USB Stick vorbereiten

Per Terminalprogramm (bei mir PuTTY) als root auf die DS einloggen. Dann auf den USB Stick wechseln:

cd /volumeUSB*/usbshare

Der * steht für eine Zahl. Ist der Stick das einzige Gerät an den USB Anschlüssen, muss dort eine 1 hin. Habt ihr mehrere USB Geräte, müsst ihr über die Filestation schauen welche Nummer der Stick bekommen hat.
Jetzt erstellt man auf  dem Stick eine Datei mit dem Namen autorun. Ich nutze dafür den vi Editor:

vi autorun

In diese Datei kommt folgendes Skript:

#!/bin/sh

SHARE="test"
PASSWORD="12345678"

if [ -z "$1" ]
then
        echo "incorrect '\$1' - aborting ..."
        exit 1
fi
/usr/syno/sbin/synoshare --enc_mount "$SHARE" "$PASSWORD"
if [ $? -ne 0 ]
then
        exit 2
fi

FILE="/tmp/autorun.$SHARE"
echo "#!/bin/sh" > $FILE
echo "while [ -d \"$1\" ]" >> $FILE
echo "do" >> $FILE
echo "        /bin/sleep 10s" >> $FILE
echo "done" >> $FILE
echo "/usr/syno/sbin/synoshare --enc_unmount \"$SHARE\"" >> $FILE
echo "rm \"$FILE\"" >> $FILE
chmod +x "$FILE"
/bin/sh "$FILE" &
exit 0

SHARE und PASSWORD müssen angepasst werden.

Datei speichern:

:wq

Die Datei ausführbar machen:

chmod +x autorun

Danach den Stick entfernen, den verschlüsselten Ordner über die Systemsteuerung aushängen und das installierte Paket autorun starten.

Wenn man alles richtig gemacht hat und den Stick jetzt anschliesst, startet autorun ein Skript welches den verschlüsselten Ordner einhängt und ein weiteres Skript auf der DS erstellt. Dieses Skript überwacht den USB Stick und hängt den Ordner wieder aus, sobald der Stick abgezogen wird. Beim erfolgreichen einängen piept die DS einmal.

autorun wurde unter der BSD Lizenz veröffentlicht und wurde, wie auch das Skript, von Jan ‚Merthos‚ Reidemeister erstellt.

Probleme mit IPKG und Pyload nach DSM Update lösen

26. Dezember 2011 - 1 Kommentar

Ich habe in den letzten Tagen ein Update der DSM Software für meine DS211 gemacht. Danach durfte ich feststellen das Pyload und IPKG nichtmehr richtig funktionieren. Mit Hilfe des deutschen Synology Forums konnte ich das Problem beseitigen.
Wer noch keine Ahnung von Telnet und der Kommandozeile hat, sollte sich erstmal diese Lektüre hier geben. Da man gegebenenfalls Dateien ändern muss, muss sollte man sich noch anschauen, wie der vi Editor funktioniert.

Als erstes muss man den Symlink neu setzen. Dafür gibt man in der Kommandozeile folgenden Befehl ein:

ln -s /volume1/@optware /opt

Wichtig hierbei, bitte keine Schreibfehler machen. Bei meinem ersten Versuch habe ich die 1 vergessen. Der Link ist dann falsch gesetzt und muss wieder gelöscht werden. Das macht man mit:

rm opt

Dann setzt man den Link neu.
Sollte die Dienste immernoch ihren Dienst verweigern, muss man die PATH Variablen in den Profilen ändern. Die Geschichte kann man wie oben erwähnt, mit dem vi Editor machen. Die Dateien sollten dann so hier aussehen:

root/.profile

#/etc/profile: system-wide .profile file for ash.
#PATH="$PATH:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/syno/bin:/usr/syno/sbin:/usr/local/bin:/usr/local/sbin"
umask 022
#This fixes the backspace when telnetting in.
#if [ "$TERM" != "linux" ]; then
# stty erase
#fi
#export PATH
HOME=/root
export HOME
TERM=${TERM:-cons25}
export TERM
PAGER=more
export PAGER
PS1='\[\033[01;31m\]\u@\h\[\033[00m\]:\[\033[01;34m\]\w\[\033[00m\]\$ '
#PS1="`hostname`> "
alias dir="ls -al"

etc/profile

#/etc/profile: system-wide .profile file for ash.
#PATH="$PATH:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/syno/bin:/usr/syno/sbin:/usr/local/bin:/usr/local/sbin"
umask 022
#This fixes the backspace when telnetting in.
#if [ "$TERM" != "linux" ]; then
# stty erase
#fi
PGDATA=/var/service/pgsql
#export PATH PGDATA
HOME=/root
export HOME
TERM=${TERM:-cons25}
export TERM
PAGER=more
export PAGER
EDITOR="/opt/bin/vim"
export PATH EDITOR
PS1='\[\033[01;33m\]\u@\h\[\033[00m\]:\[\033[01;34m\]\w\[\033[00m\]\$ '
alias dir="ls -al"
alias ll="ls -la"
ulimit -c unlimited
PATH=/opt/bin:/opt/sbin:$PATH

Danach einen Neustart durchführen und es sollte wieder alles funktionieren.

Spaß mit NAS – Synology DS211

24. September 2011 - Kommentare deaktiviert für Spaß mit NAS – Synology DS211

Mir ging das ewige Rumgestöpsel der externen Festplatte auf die Nerven, vor allem wenn wir mal ein paar Trailer auf dem Fernseher schauen wollten.
Desweiteren wollte ich ein paar Daten und meine Musik im Netzwerk verfügbar haben um nicht immer alles wild hin und her zu synchronisieren zu müssen.
Deshalb stand hier eine Lösung im Raum mit der das alles aufhört und mit der ich beim Trailer gucken den PSM (Playstation Mediaserver) loswerde. Denn das Teil ging mir irgendwann richtig auf die Eier.

Deshalb sollte ein Mediaplayer und ein NAS her.
Der/die/das NAS steht jetzt seit ein paar Wochen hier, der Mediaplayer ist eine ganz andere Geschichte.

Ich hab mich für eine DS211 von Synology entschieden. Dazu gabs 2x 2TB HD204UI Festplatten von Samsung, die laut Synology Seite kompatibel sind.
Die Installation von dem ganzen Kram läuft fast von ganz alleine, selbst wenn man mit dem Thema NAS noch nie was zu tun hatte, wie ich.
Ich habe Anfangs ein Raid 1 erstellt und wollte wichtige Datenzusätzlich per Backup auf eine externe Platte sichern.
Dann habe ich angefangen meinen Kram auf das erstellte Volume zu kopieren, bis die DS eines morgens wild anfing zu piepen und meinte, das eine der beiden Festplatten angeblich defekt sei und ausgetauscht werden muss. Ich hab die Festplatte mit unzähligen Tools getestet bevor ich dem Samsung Support eine böse Email schreiben wollte, das ihre tolle Platte gerade mal 4 Tage lief. Komischerweise hat mir aber jedes dieser Tools gesagt, das Ding sei völlig in Ordnung.
Dann hab ich den Synology Support angeschrieben und weil die Jungs leider etwas länger brauchten, hab ich mich im Internet umgesehen und festgestellt, das es gar nicht so gut sei diesen Typ Festplatte in einem Raid zu nutzen. Stichwort hier: Time-Limited Error Recovery

Die besagte defekte Platte bekam dann ein Low Level Format, das alte Volume habe ich gelöscht und die Platten laufen jetzt als Basic in der DS, wobei auf eine per Time Backup die Daten gesichert werden und Allsync auf dem PC alles wichtige per Synchronisation nochmal extra auf eine Platte im Rechner schiebt.

Alles in allem bin ich mit der DS211 super zufrieden und demnächst flattert hier ein Mediaplayer ins Haus. Derzeit liegt der neue Dune HD Tv 301 ziemlich weit oben auf meiner Liste.